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EU-Projekte

RES-TMO Regionale Konzepte für die Energieversorgung und Speicherung am Oberrhein (2019-2021)

Flyer-RES-TMO

 

Die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien (Renewable Energy Sources - RES) gilt weltweit als auch in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) als Kernvoraussetzung für die Entkarbonisierung der Energiesysteme in Erfüllung klimapolitischer Ziele. Das Interreg-Projekt „Regionale Konzepte für eine integrierte, effiziente und nachhaltige Energieversorgung und Speicherung in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein“ verfolgt das Ziel, die Potentiale und Synergien, die sich aus komplementären Erzeugungs-, Bedarfs- und Speicherkapazitäten in der TMO ergeben, auf mehreren Dimensionen zu untersuchen um innovative Konzepte und Instrumente zu entwickeln, die helfen, diese regionalen grenzüberschreitenden Potenziale effizienter zu nutzen. Hierbei werden die rechtlichen, politischen und soziokulturellen Rahmenbedingungen sowie die ökonomische Realisierbarkeit eines integrierten RES-basierten Energiemarktes in der tri-nationalen TMO untersucht. Das Projekt zielt ebenfalls darauf ab, soziokulturelle Unterschiede in der Akzeptanz und Wahrnehmung zu erfassen und im Austausch positive Erfahrungen zu übertragen sowie gemeinsame Ziele zu stärken.

Das Projekt lässt sich in fünf sich ergänzende Bausteine unterteilen:

  1. Analyse der Potentiale für die Erzeugung und geologische Speicherung erneuerbarer Energien unter Verwendung von statistischen Daten, Karten, Fernerkundung und GIS-Modellierung.
  2. Modellierung einer transnationalen Stromhandelszone in der TMO und Entwicklung von Szenarien für eine optimierte RES-basierte Energieerzeugung und Netzinfrastruktur.
  3. Analyse der Rahmenbedingungen sowie der wirtschaftlichen Anreizstrukturen, die das Funktionieren der TMO als transnational vernetzte RES-Region ermöglichen würden.
  4. Integrierung der Perspektiven der wichtigsten Energiestakeholder in die modellbasierten Szenarien, für die Gestaltung eines integrierten TMO-Energiemarktes.
  5. Analyse von Modellen und Technologien im Rahmen eines Reallabors, unter Berücksichtigung der Datensicherheit in Smart Grids  und Entwicklung von Cybersicherheitslösungen.

Projektträger ist die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Kofinanzierende Partner sind das KIT-Karlsruher Institut für Technologie, die Université de Strasbourg, die Université de Haute Alsace, der Centre National de la Recherche Scientifique, der Energieversorger Badenova und TRION-climate e.V. Der Verein bringt sich insbesondere in der Organisation der Auftakt- und Abschlussveranstaltung ein, in der Erstellung einer Roadmap für politische Entscheidungsträger und in der Ausarbeitung eines trinationalen Klima- und Energieberichtes, der die Ausgangslage am Oberrhein darstellt.

www.res-tmo.com

 

1.Newsletter-RES-TMO-05.2020

Clim’Ability: Strategien für Unternehmen zur Anpassung an den Klimawandel in der Region Oberrhein (2016-2018)

Der Klimawandel am Oberrhein bringt eine Reihe von spezifischen Risiken und Vulnerabilitäten mit sich. Diese regionalen Vulnerabilitäten werden in den kommenden Jahren spürbare Auswirkungen auf die Organisation der Wirtschaft und insbesondere dem Management der Unternehmen haben. Ziel des Projektes Clim'Ability ist die verschiedenen Typologien der Vulnerabilitäten der Unternehmen am Oberrhein zu identifizieren, um ihnen somit Grundlagen zur Anpassung ihrer Strategien und Prozesse an den Klimawandel und den neuen sozio-ökonomischen Bedingungen zu liefern.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg-V gefördert. Die INSA Strasbourg war Projektträger. Folgende Organisationen waren kofinanzierende Partner im Projekt: Universität Freiburg, Universität Koblenz-Landau, Université de Haute-Alsace, Universität Basel, CCI Alsace, Météo-France und TRION-climate e.V.

Assozierte Partner waren: Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz, Technische Universität Kaiserslautern, Université de Lausanne, Deutscher Wetterdienst.

TRION-climate e.V. war insbesondere für die Organisation eines jährlichen Kolloquiums zuständig. Dieses ermöglichte die Forschungsergebnisse einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen, um so den Wissenstransfer zwischen Forschung, Wirtschaft und Verwaltung über die Grenzen hinweg zu fördern. Ferner wurden im Rahmen des TRION-Netzwerkes die Unternehmen befragt, um Ihre Bedürfnisse im Zuge des Klimawandels zu identifizieren.

www.clim-ability.eu

SuMo-Rhine: Förderung der nachhaltigen Mobilität in der Oberrheinregion (2018-2020)

Ziel des Projektes Su-Mo Rhine  ist es, Gemeinden am Oberrhein beim Auf- und Ausbau grenzüberschreitend nachhaltiger Verkehrssysteme zu unterstützen. Die Projektpartner wollen ein neuartiges „Entscheidungsunterstützungssystem“ aufbauen. Dieses System bildet somit einen Grundstein für die Mobilitätswende in Grenzregionen. Über eine Webapplikation können Indikatoren für nachhaltige Mobilität einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So sollen Entscheider aus Politik und Industrie Potenziale zur Verbesserung des Verkehrsangebots mit geringer Umweltbelastung und zur Steigerung des Marktanteils alternativer Verkehrsträger weitaus präziser als bisher identifizieren können. Gerade moderne multi-modale Verkehrskonzepte mit großen Anteilen nicht-motorisierter Wegstrecken oder auch die Elektromobilität werden hier als Grundlegende Bausteine eines nachhaltigen Verkehrskonzepts gesehen. Projektträger ist das Karlsruher Institut für Technologie. Die Universitäten Strasbourg, Koblenz-Landau, Haute-Alsace und Freiburg, sowie das CNRS und die Architekturhochschule Strasbourg sind finanzierend am Projekt beteiligt. TRION-climate e.V. ist assoziierter Partner.

sumo-rhine.com

Atmo-VISION – Strategien für eine bessere Luft am Oberrhein (2018-2020)

Da die Luftverschmutzung Grenzen überschreitet, ist es unerlässlich, dass Verwaltungen und Institutionen auf beiden Seiten des Rheins zusammenarbeiten, um diese zu reduzieren. Das Hauptziel von Atmo-VISION ist es, den Institutionen und Verwaltungen am Oberrhein geeignete Instrumente zur Verringerung der Emissionen von Luftschadstoffen vorzuschlagen. Das Projekt bietet einen grenzüberschreitenden Mehrwert für die Verbesserung der Luftqualität in dem gesamten Gebiet. Aufgrund des grenzüberschreitenden Schadstoffflusses wäre die Erforschung der Verursacher der Luftverschmutzung am Oberrhein allein auf nationaler Ebene nicht möglich. Grenzüberschreitende Energie- und Emissionsinventare bieten eine einheitliche Datengrundlage für Modellierungen und Bewertung anderer Maßnahmen zum Umweltschutz. Projektträger ist Atmo Grand Est. Die LUBW, die Région Grand Est, die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, , Fibois, EIFER, die Stadt Strasbourg, die ADEME und der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau beteiligen sich kofinanzierend. TRION-climate e.V. ist assoziierter Partner.

atmo-vision.eu

Zusammenfassung der Interreg-Projekte Oberrhein im Bereich Umwelt-Klima-Energie

Die 1989 von der europäischen Union initiierten INTERREG-Programme ermöglichen die Finanzierung grenzüberschreitender Projekte in der gesamten Union, auch in der Oberrheinregion. Das folgende Dokument gibt einen Überblick über die INTERREG-Projekte im Bereich Klima und Energie seit 2013, die ein Beitrag zur Umsetzung der " Gemeinsamen Klimaschutz- und Energiestrategie der Trinationalen Metropolregion Oberrhein " leisten, die von der Oberrheinkonferenz am 28. Juni 2013 verabschiedet wurde. In diesem Dokument werden 26 abgeschlossene oder laufende Projekte vorgestellt: 13 im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und Energie, 11 zum Thema Verkehr und 2 Forschungsprojekte.

Das deutsch-französisch-schweizerische Netzwerk der Energie- und Klimaakteure, TRION-climate e.V., wurde im Anschluss von 2 INTERREG-Projekten gegründet, die von Regierungspräsidium Freiburg stellvertretend für das Land Baden-Württemberg im Rahmen der Oberrheinkonferenz geleitet wurden :

  • 2010 – 2013 : Aufbau eines trinationalen Energie Netzwerkes Oberrhein
  • 2013 – 2015 : Gemeinsam die Energiewende am Oberrhein vorantreiben