CO2InnO
Reallabor CO2-neutrale Innovationsregion Oberrhein: Entwicklung von Energie- und Mobilitätslösungen (2022 – 2025)
Ziel des Projektes:
Der Oberrhein, insbesondere das Gebiet um das ehemalige Kernkraftwerk Fessenheim, soll zur Pilotregion einer treibhausgas (THG)-emissionsfreien, innovativen Wirtschaftsregion auf Basis eines nachhaltigen Energie- und Verkehrskonzepts, bei gleichzeitiger Förderung der ökonomischen Wertschöpfung und der Schaffung von Arbeitsplätzen, weiterentwickelt werden.
Das übergeordnete Ziel und damit auch das Ergebnis des Projekts CO2InnO ist es, ein Reallabor zu schaffen, das den Transformationsprozess hin zu einer klimaneutralen Region Oberrhein durch die Demonstration von konkreten Energielösungsansätzen begleitet und vorantreibt. Hierbei stehen wasserstoffbasierte Blockheizkraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung im Zentrum des Projektes. Die damit verbundene dezentrale Energieerzeugung wird darüber hinaus mit E-Ladestationsnetzen gekoppelt zur Förderung der E-Mobilität.
Zunächst wird am Beispiel von zwei Modellgemeinden auf französischer und deutscher Seite die Ausgangslage erfasst werden. Anschließend wird ein wasserstoffbasiertes BHKW als Demonstrator entwickelt. Mit Hilfe von Untersuchungen und Simulationen wird einerseits geprüft, inwieweit das ehemalige AKW Fessenheim für die regionale Produktion von grünem Wasserstoff genutzt werden kann (u.a. zur Versorgung der BHKW), und andererseits, ob der produzierte Strom aus den BHKW auch für die Errichtung von lokalen e-Ladestationen zur Förderung der e-Mobilität genutzt werden kann.
Beitrag von TRION-climate e.V.:
Als kofinanzierender Partner mit einem Gesamtbudget von 210.000 € (davon 60 % EFRE-Mittel) ist TRION-climate e.V. bei folgenden Aktivitäten in das Projekt eingebunden:
Kommunikation über das Projekt und Zusammenarbeit mit privaten Akteuren:
- Revue ENERGIE vis-à-vis zum Thema Wasserstoffmobilität
- Revue ENERGIE vis-à-vis zum Thema Finanzierungsmöglichkeiten
- Revue ENERGIE vis-à-vis zur Synthese der Projektergebnisse
- Koorganisation des 1. Kolloquiums am 05.12.2023 in Freiburg i.B.
- Koorganisation des 2. Kolloquiums über E-Mobilität am 02.07.2024 in Colmar
- Koorganisation des 3. Kolloquiums am 25.09.2025 in Straßburg
- Besichtigung Experimentationsanlage R-HYFIE
- Besichtigung des Fraunhofer ISE
Karten und Bestandsaufnahmen:
- Interaktive Karte der Wasserstoffanlagen und -projekte
- Interaktive Karte der nachhaltigen Mobilität für die Gebietskörperschaften
Das Projekt ist in sieben Arbeitspakete (WPs) unterteilt, die darauf abzielen, die Auswirkungen und Anwendungsfälle innovativer Technologien in der Oberrheinregion zu analysieren:
WP1
WP1 umfasst die Organisation und Koordination aller Projektaktivitäten. Ziel ist es, den Wissenstransfer und die Kommunikation zwischen Partnern und externen Akteuren zu sichern. Durch die Einbindung potenzieller Nutzer in die Technologieentwicklung sollen diese praxisnäher und besser auf die Bedürfnisse abgestimmt werden. Der enge Austausch zwischen den Arbeitsgruppen ist dabei entscheidend für den Projekterfolg. Ergebnisse
WP2
In WP2 wird ein innovatives Kraft-Wärme-Kopplungssystem (KWK) entwickelt und unter Laborbedingungen getestet. Es arbeitet mit Wasserstoff und in der Übergangsphase mit einem Gas-Wasserstoff-Gemisch. Unter Leitung der HKA soll ein digitales Modell zeigen, wie sich ein solches KWK-System künftig großflächig in der Oberrheinregion einsetzen lässt. Ergebnisse
WP3
WP3 an der Universität Freiburg widmet sich der nachhaltigen Mobilität. Untersucht wird, wie Elektromobilität als Ergänzung zur KWK-Anlage genutzt werden kann. Die Analyse der bestehenden Infrastruktur dient als Grundlage für Empfehlungen zum Ausbau emissionsfreier Mobilität. Ergebnisse
WP4
WP4, geleitet von der Hochschule Kehl, untersucht die rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen für neue Energietechnologien. Da die Regelungen in den drei Ländern der Region unterschiedlich sind, werden die Standards verglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem deutsch-französischen Vergleich zu KWK, Wasserstoff und Elektromobilität. Ergebnisse
WP5
WP5 unter Leitung des KIT-DFIU erforscht die gesellschaftliche Akzeptanz der neuen Technologien. Es ermittelt Erwartungen und Bedürfnisse der Beteiligten, da die Akzeptanz in Öffentlichkeit und Verwaltung eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung innovativer Energielösungen ist. Ergebnisse
WP6
WP6 an der UHA befasst sich mit der Cybersicherheit von Energiesystemen. Der Schutz und die Zuverlässigkeit von Netzen sind entscheidend für eine sichere Energieversorgung. Dabei spielen dezentrale Systeme und die Verbindung zwischen Nutzern und Anbietern eine immer wichtigere Rolle. Ergebnisse
WP7
WP7 untersucht Möglichkeiten der Wiederverwendung von Materialien aus stillgelegten Kernkraftwerken, insbesondere aus Fessenheim. Analysiert wird, wie solche Materialien aufbereitet und in einem klimaneutralen Energiesystem sinnvoll eingesetzt werden können, um Ressourcen effizient zu nutzen und den Lebenszyklus positiv zu beeinflussen. Ergebnisse
Kofinanzierende Partner










Assoziierte Partner




